Wichtiger Urheberrechtshinweis: 

Inhalte (inkl. Konzepte in PDFs & externe Fachlinks) sind geistiges Eigentum vom Verein StraßenTAUBE & StadtLEBEN e.V. oder der jeweils genannten Urheber.

 Die Weitergabe oder Nutzung – auch auszugsweise oder mündlich – ist nur unter Nennung des Vereins als Urheber sowie der jeweiligen Originalquellen gestattet. Eine Nutzung als eigenes Gedankengut ist untersagt; wir behalten uns bei Missbrauch eine öffentliche Richtigstellung vor

 

update zur Futterstelle

 Beispielbild mit KI generiert

 

 

Update: 20.04.2026

Neuer Standort für Futterplatz gefunden!

 

Wir haben eine wunderbare Nachricht: Ende letzter Woche ist es uns endlich gelungen, eine neue Ersatzfutterstelle für den Altstadt-Schwarm einzurichten!

Der neue Platz befindet sich auf einem Flachdach direkt am Marktplatz. Schon während der Einrichtung am vergangenen Freitag konnten wir beobachten, wie sich die ersten Tiere auf dem Dach und in der unmittelbaren Umgebung einfanden – ein sehr schönes Zeichen.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung sind wir zuversichtlich, dass der neue Standort schnell angenommen wird. Wir freuen uns sehr darauf, dass bald noch mehr Tiere diese Stelle entdecken und dort wieder zuverlässig versorgt werden.

Betreut wird das Futterprojekt in bewährter Zusammenarbeit durch das Ordnungsamt und unseren Verein.

Ein riesiges Dankeschön geht von Herzen an alle, die uns bei der Suche und Realisierung dieses neuen Standorts unterstützt haben. Danke, dass ihr euch gemeinsam mit uns für das Wohl der Tiere einsetzt!

 

 

 

 

 

Stellungnahme zur Situation der Altstadt-Futterstelle in Herrenberg

Datum: 28.03.2026

Hiermit nehmen wir offiziell Stellung zur aktuellen Situation der von uns bislang betreuten Futterstelle „Am Joachimsberg“ in der Altstadt von Herrenberg. Wir stellen unsere aktive Betreuung der „Altstadttauben“, zuletzt am Oberamt, ein und übergeben die Verantwortung für die Versorgung dieser Tiere zurück in die Hände der Stadtverwaltung.

Dieser Schritt ist das Ergebnis zahlreicher, leider erfolgloser Bemühungen, eine sachgerechte und tiergerechte Lösung für einen geeigneten Standort der Altstadtfutterstelle zu finden.

Begründung der Entscheidung

1. Unzumutbare Zustände am alten Standort Joachimsberg:                                                 Nach unserer Beobachtung wurden an dieser seit 2021 gut funktionierenden Futterstelle von Ende September 2025 bis März 2026 im Bereich der Hartkörnerfütterung regelmäßig Essensreste ausgelegt (z. B. Gnocchi, Pizzastücke, Blechkuchen, Salzbrezeln, Hefezopf, gefüllte Weinblätter, Kidneybohnen, Gurkenscheiben, Obststücke, halbierte Äpfel, Weintrauben, Erdbeeren, Melonenstücke u. a.). Dies wurde per Foto und Datum dokumentiert und jeweils an das Ordnungsamt weitergeleitet.

Dieser Zustand führte zu einer massiven Beeinträchtigung des Standorts. Unsere fachlichen Vorschläge, diesen Platz mit geeigneten Vorrichtungen (rattensichere Futterbehälter) zu sichern und weiter betreuen zu können, scheiterten am Unmut der Anwohner und fanden leider keine Berücksichtigung. Schlussendlich wurde uns die weitere Fütterung an diesem Ort untersagt.

 

2. Mangelnde Eignung der Ersatzflächen:                                                                                    Die uns von der Stadt zugewiesene Ersatzstelle am Oberamt stellte sich als aktives Greifvogeljagdgebiet heraus; dies kostete bereits etlichen Tieren das Leben bzw. führte zu schweren Verletzungen. Sobald uns dieser Umstand bekannt wurde, haben wir die Fütterung dort aus Gründen des Tierschutzes sofort eingestellt und die Stadtverwaltung unverzüglich informiert.

Ohnehin wäre die Fütterung dort von der Stadtverwaltung dauerhaft nicht genehmigt worden, da die Tauben von dort weiter in die Peripherie hätten ziehen sollen.

Die angebotenen Ausweichflächen stufen wir jedoch als fachlich ungeeignet und praktisch nicht umsetzbar ein. Columba livia forma domestica, seit 7.000 Jahren aus der Felsentaube domestiziert, ist ein obdachloses Haustier („Stadttaube“), ein Schwarmtier und extrem standorttreu.

Der Versuch, sie in fremde Gebiete oder gar in die Reviere von Beutegreifern umzusiedeln, ist aus fachlicher Sicht weder mit der Verhaltensweise der Tiere vereinbar noch mit den Grundsätzen des Tierschutzes, den Paragraphen des Tierschutzgesetzes oder dem Verfassungsrang des Tierschutzes im Grundgesetz.

 

3. Fehlende Grundlage für weiteren Einsatz:                                                                                Da unsere Expertise und unsere Lösungsvorschläge im Dialog nicht umgesetzt werden konnten, sehen wir keine Basis mehr für eine verantwortungsvolle Betreuung der Altstadttauben durch unseren Verein.

Die aktuell zugewiesenen Plätze entsprechen nach unserer Einschätzung weder den Anforderungen an das Stadtbild noch dem Wohl und der natürlichen Verhaltensweise der Tiere und bringen sie zudem in akute Gefahr.

 

Status und Bedingungen

Wir betreuen die anderen beiden Futterstellen in Herrenberg weiter wie bisher auf eigene Kosten. Wir sind bereit, die Betreuung der Altstadttauben wieder aufzunehmen, jedoch nur unter folgender Bedingung:

  • Zeitnahe Reaktivierung der alten Futterstelle am Joachimsberg mit einem für die Tauben geeigneten, rattensicheren Futtergestell. Dabei muss zwingend das Schwarmverhalten der Tiere als natürlicher Schutz gegen Beutegreifer beachtet werden.

Da eine tiergerechte Versorgung unter den gegebenen Bedingungen für uns nicht mehr umsetzbar ist, haben wir am vergangenen Freitag, den 27.03.2026, den Versorgungsauftrag an die Stadt zurückgegeben. Die Pflicht zur Versorgung der Stadttauben nach Vorgabe des Tierschutzgesetzes liegt damit ab sofort vollständig bei der Stadtverwaltung.

 

 

Fazit:

Versorgungslücke:

Wir begrüßen die Pläne für einen betreuten Taubenschlag für die Altstadttauben ausdrücklich, weisen jedoch darauf hin, dass bis zu dessen Eröffnung nun eine extreme Versorgungslücke für die Altstadttauben klafft. Die Tiere und deren Nachwuchs sind einer tierschutzwidrigen Unterversorgung ausgesetzt, die zur öffentlich sichtbaren Immundefizienz führt und in den Verhungertod mündet.

 

Auswirkungen im Stadtbild:

Über vier Jahre lang haben wir uns intensiv um diese Tiere gekümmert – ehrenamtlich, mit enormem Zeitaufwand und komplett auf eigene Kosten. Dieses Engagement geschah zum Wohle aller in der Stadt Herrenberg, um ein friedliches Miteinander von Mensch und Tier zu ermöglichen. Bisher haben die Menschen die positiven Effekte dieser betreuten Futterplatzes am Joachimsberg als selbstverständlich wahrgenommen: Die Tiere suchten nicht ständig hungrig auf der Straße nach Nahrung, die Gastronomie und die Geschäfte dort blieb von Beschwerden über bettelnde Tauben an den Tischen und Plätzen verschont und auch die Verschmutzung durch Kot hatte sich deutlich verbessert. All dies war das direkte Ergebnis unserer jahrelangen Arbeit und der kontrollierten Fütterung. Bei ihrem Überlebenskampf werden die Tiere nun wieder panisch in der Außengastronomie verzweifelt versuchen Futter zu finden, was die Sichtbarkeit im Stadtbild und die Störung der Bevölkerung zur Folge hat. Hungernde Tauben laufen panisch durch die Stadt - man sieht das messerscharf hervorstechende Brustbein nicht und die fehlende Muskulatur - das Federkleid verdeckt alles. c Solche Tauben sehen dann auch nicht mehr gesund und kräftig aus.

 

Konsequenz:

Dieser Umstand ist für uns katastrophal. Jedoch sehen wir keinerlei Möglichkeiten, eine sachgerechte Lösung unter den uns von der Stadtverwaltung gemachten Vorgaben zu erwirken. Daher ziehen wir uns konsequent aus dem Innenstadtbereich zurück und fordern die Stadtverwaltung auf, ihrer Aufgabe gegenüber den Tieren nachzukommen.

 

StraßenTAUBE & StadtLEBEN e.V.   28.03.2026

 

Zeitungsartikel in "ge:meinde"  Magazin für Städte & Gemeinde  

Organ des Gemeindesrats Baden -Württemberg Okt 2023

 

 

Weitere wichtige Aufklärungsinformationen

 

Auswirkungen, wenn die "Straßentaube" nicht vom Menschen betreut wird

 

Dr. Marco König ist der Tierschutzbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt.
UBA Marco König mit Unterschrift und ges[...]
PDF-Dokument [428.0 KB]

 

Hungern und Verhungern ist kein sanfter Tod

 

Töten durch unterlassen
Wiesner Verhungertod Töten durchUnterlas[...]
PDF-Dokument [50.3 KB]

 

 

 

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Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V.

 

Schreiben an die Stadtverwaltung 13. April 2026

 

Betreff: Stadttauben in Herrenberg: Bitte um sofortige Sicherstellung der Versorgung und um Auskunft zu weiteren Maßnahmen

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge verfolgen wir die öffentlich berichteten Entwicklungen rund um die bisherige Futterstelle für Stadttauben in Herrenberg.

Uns liegen öffentliche Schilderungen und Hinweise vor, wonach Tauben derzeit in der Innenstadt sichtbar auf Nahrungssuche sind. Sollte sich dies bestätigen, wäre die Situation aus tierschutzfachlicher Sicht äußerst problematisch. Stadttauben sind keine Wildtiere, die sich unabhängig vom Menschen selbst versorgen können, sondern domestizierte Tiere, für deren Lage der Mensch Verantwortung trägt.

Nach fachjuristischer Einschätzung ist es jedenfalls tierschutzrechtlich problematisch, wenn eine bisherige Futterstelle entfällt, ohne dass eine tragfähige und wirksame Ersatzlösung geschaffen wird, die Hunger, Mangelversorgung und daraus folgendes Leid verhindert. Nachhaltige Lösungen bestehen nach unserer Auffassung nicht in Verdrängung, sondern in einem betreuten Stadttaubenmanagement mit verlässlicher artgerechter Fütterung, geeigneten Strukturen und langfristig betreuten Taubenschlägen mit Eiertausch.

Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie um kurzfristige schriftliche Auskunft zu folgenden Punkten:

  1. Welche konkreten Sofortmaßnahmen wurden oder werden aktuell ergriffen, um sicherzustellen, dass die Stadttauben in Herrenberg verlässlich Zugang zu artgerechter Nahrung und Wasser haben?
  2. Welche Übergangslösung besteht seit Wegfall der bisherigen Futterstelle?
  3. Welche Stelle oder welche Personen sind aktuell für die Versorgung der Tiere zuständig?
  4. Plant die Stadt Herrenberg eine dauerhafte tierschutzgerechte Lösung im Sinne eines betreuten Stadttaubenmanagements?
  5. Welche nächsten konkreten Schritte sind hierzu vorgesehen und in welchem zeitlichen Rahmen?

Angesichts der geschilderten Situation bitten wir um eine schriftliche Rückmeldung bis spätestens Freitag, 17. April 2026.

Gerne stehen wir für einen fachlichen Austausch zu tierschutzgerechten und nachhaltigen Lösungen im Umgang mit Stadttauben zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Julia Thielert

M.Sc. Animal Welfare Science

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V.

 

 

 
Bewohnerin schreibt an die Stadtverwaltung
 
Da die Stadt anscheinend nicht die Verantwortung für die Tauben der aufgelassenen Futterstelle am Joachimsberg übernommen hat, sieht es am Mittwoch 8.4.26 Herrenberg und auch an den folgenden Tagen so aus.
 
Text, Filme und Foto von S.B. (Name dem Verein bekannt) in einer Mail an die Stadtverwaltung
 
 
Seit ein paar Wochen verfolge ich den Streit um die Futterstelle für Tauben am Joachimsberg im Gäuboten. Die meisten Beteiligten kenne ich nicht und bin auch sonst nicht involviert in diese Diskussion. Auch auf der Homepage des Vereins StraßenTAUBEN und StadtLEBEN habe ich gelesen wie der aktuelle Stand momentan ist. StraßenTAUBE und StadtLEBEN e.V. - Aktuelles
 
Ich möchte meine Eindrücke schildern, die ich in den letzten Tagen, in denen ich mich in der Kernstadt aufhielt, beschreiben. Heute Nachmittag saß ich auf dem Marktplatz. Ich habe nur mit einer Plastiktüte geraschelt und hatte prompt ca. 15 Taueben um mich herum, die verzweifelt nach Futter suchten. Ich weiß, dass sich am Brunnen sonst auch öfters Tauben aufgehalten haben und gebadet haben. Da ich aber selbst jahrelang im Taubenschutz aktiv war, kann ich sehr wohl erkennen ob eine Taube sich nur badet oder sonnt oder ob sie nach Futter sucht.
Schon vor ein paar Tagen lief ich mit einem Freund durchs Bronntor und habe gesehen wie zwei Tauben Erbrochenes fraßen.So etwas kenne ich aus anderen Städten, aber in Herrenberg hab ich das nie zuvor gesehen. Ich ging heute etwas weiter durch die Stadt und habe Tauben beobachtet, die verzweifelt an den Menschenmengen rauf und runter liefen in der Hoffnung es fällt ein Krümel. Andere Tauben habe ich gesehen wie sie beim Bäcker Baier rein und raus liefen auf der Suche nach einem Brotkrümel. Auch andere Tauben liefen planlos in der Fußgängerzone umher. Vor ein paar Tagen liefen einer Freundin beim Bäcker Coc Tauben um die Füße, die Hunger hatten.
Ich war immer froh, dass ich das Elend der Stadttauben in Herrenberg nicht sehen muss und sie dort versorgt waren. Ich habe es heute in der Stadt trotz des schönen Wetters nicht ausgehalten.Wie auch, wenn ich dabei Tieren beim Verhungern zusehen muss.
Ich kann nicht verstehen warum bei der Futterstelle am Joachimsberg kein rattenssichrers Gestell aufgebaut wure (z.B. ein erhöhter Futterplatz). Damit wäre allen geholfen. Den Tauben, weil sie versorgt wären und den Anwohnern, weil sich die Ratten einen anderen Platz gesucht hätten. (Außerdem hätte man dann auch nicht die Ratten mit Gift einen qualvollen Tod sterben lassen müssen.) Auch die zugewiesene vorrübergende Stelle am Rathaus an der gefüttert werden sollte ist nicht geeignet da dort Greifvögel die Tauben töten.
Ich möchte der Stadt gerne mitteilen, dass sie eine Verantwortung für diese obdachlosen Haustiere hat und es keine Lösung ist die Tiere einfach verhungern zu lassen und ich möchte gerne eine Stellungnahme der Stadt Herrenberg, welche Schritte nun übernommen werden.
 
Anbei habe ich ein paar Fotos und Videos am heutigen Tag gemacht.
 

„Muss Tieren beim Verhungern zusehen“ erschien im Gäubote am 11. April 2026

 

Behördliches aushungern

 

Mehr Aufklärungsarbeiten von © Brigitte Oettl hier:                                           

 https://www.strassentaube-und-stadtleben.de/information/brigitte-oettl-aufkl%C3%A4rungsarbeiten/

 

                                     Wichtiger Urheberrechtshinweis: 

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 Die Weitergabe oder Nutzung – auch auszugsweise oder mündlich – ist nur unter Nennung des Vereins als Urheber sowie der jeweiligen Originalquellen gestattet. Eine Nutzung als eigenes Gedankengut ist untersagt; wir behalten uns bei Missbrauch eine öffentliche Richtigstellung vor.

                        

Erhalt der Futterstellen für Haustauben in Herrenberg!

Gemeinsam für ein friedliches Miteinander: Taubenschutz in Herrenberg erhalten!

Seit 2020 engagiert sich der Verein StraßenTAUBE und StadtLEBEN e.V. in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung für eine verantwortungsvolle Lösung in Herrenberg. Durch betreute Futterstellen nach dem „Augsburger Modell“ sorgen wir dafür, dass obdachlose Haustauben artgerecht versorgt werden.

Warum dieses Projekt für uns alle wichtig ist:

  • Stabile Population: Die Daten belegen, dass die Anzahl der Tauben durch die kontrollierte Fütterung nicht steigt, sondern stabil bleibt.

  • Sauberes Stadtbild: Seit Einrichtung der Stellen sind Beschwerden aus der Gastronomie und von Anwohnern fast vollständig verschwunden.

  • Gelebter Tierschutz: Wir verhindern das Verhungern von Tieren und erfüllen die gesetzliche Fürsorgepflicht für diese ehemaligen Haustiere.

Die aktuelle Herausforderung

Leider wird dieses erfolgreiche System aktuell durch gezielte Manipulationen der Futterstellen sowie Anfeindungen gegen unsere ehrenamtlichen Helfer gefährdet. Wir haben den dringenden Verdacht, dass durch das Auslegen von Fremdmüll gezielt Konflikte provoziert werden sollen, um unsere Arbeit zu diskreditieren. Werden Futterstellen abgeschafft, verschwinden die Tauben nicht – sie verteilen sich hungrig und unkontrolliert in der gesamten Innenstadt. Das führt zu mehr Dreck, mehr Leid und mehr Konflikten für alle Bürger

                                           Deine Stimme Zählt

 

Wir fordern Sachlichkeit statt Vorurteile und den Erhalt der bewährten Standorte. Unterstütze uns dabei, den Weg für eine moderne, konfliktfreie Stadtökologie weiterzugehen – hin zu festen Taubenschlägen.

 

Unterschreibe jetzt für Vernunft, Respekt und Tierschutz in Herrenberg!

 

Hier gehts zur Petition : openpetition.de/!kvrhh

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Tauben in Stuttgart HBF

 

Prominenter Besuch am Hauptbahnhof

 

Wir hatten heute ganz besonderen Besuch: 

Kriminalbiologe Mark Benecke und seine Frau Ines Benecke  war am Stuttgarter Hauptbahnhof  unterwegs und hat sich Zeit für einen intensiven Austausch mit unseren  Tauben-Expertinnen Britta und Brigitte genommen.

In dem Gespräch ging es um die täglichen Herausforderungen im Stadttauben-Management und wie wichtig fachkundiger Tierschutz vor Ort ist. Ein riesiges Dankeschön geht an Mark für sein echtes Interesse, seine Zeit und seine großartige Unterstützung für unsere Arbeit! Es tut gut zu wissen, dass wir solche Mitstreiter an unserer Seite haben.

Natürlich auch ein großes Danke an Britta und Brigitte für ihren unermüdlichen Einsatz am Bahnhof – Tag für Tag.

 

STGT, 08.03.2026

 

 

 

 

Menschen für Tierrechte

 
 Für den Schutz der Stadttauben – wir lassen uns nicht einschüchtern
 
Im März 2025 erfuhren wir, dass am Regierungspräsidium Darmstadt offenbar das Taubenabwehrgel „Bird Free“ eingesetzt wurde. Das Gel soll Vögel durch Geruch und Fluoreszenz vertreiben, klebt allerdings. Eine eigene Fingerprobe zeigte: Es ließ sich selbst nach mehrmaligem Waschen kaum entfernen. Damit besteht akute Gefahr für Vögel, die daran haften bleiben, flugunfähig werden oder sterben könnten.
Wir informierten das Umwelt- und Veterinäramt über die Risiken und beriefen uns auf Stellungnahmen offizieller Tierschutzstellen. Doch nichts geschah.
Nachdem wir einen Offenen Brief veröffentlichten, erhielten wir eine anwaltliche Abmahnung des Unternehmens Ornitec, das Bird Free in Deutschland vertreibt, mit Forderungen nach Unterlassung und Schadensersatz.
Doch wir gaben nicht nach. Zwei Gerichte entschieden im Wesentlichen zu unseren Gunsten: Unsere Äußerungen sind von der Meinungsfreiheit gedeckt und wir dürfen Behörden auf mögliche Missstände hinweisen.
Auch wenn bisher keine amtlichen Belege für eine Tierschutzwidrigkeit des Produkts vorliegen, gilt laut Experten:Die Verwendung von Pasten oder Gelen zur Taubenvergrämung ist dann tierschutzwidrig, wenn sie die physikalische Eigenschaft
des Klebens haben und ein direkter Kontakt zwischen Tauben und Vergrämungsmittel möglich ist.“
— Dr. Marco König, Tierschutzbeauftragter Sachsen-Anhalt
Durch die rechtliche Auseinandersetzung sind uns hohe Kosten entstanden.
? Bitte unterstützt unsere Arbeit mit einer Spende, damit wir weiter für die Stadttauben kämpfen können!
Hierbei bitte das Projekt "Stadttauben" auswählen. Vielen Dank! ?

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https://www.facebook.com/photo?fbid=1251818970310332&set=a.630959379062964

offener Brief an den Gemeinderat

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In einem offenen Brief richtet unser Verein einen dringenden Appell gegen die Streichung der Zuschüsse für das Stuttgarter Stadttauben-Projekt im Haushalts-beschluss 2025 an den Stuttgarter Oberbürgermeister und die Gemeinderät*innen. Sie finden den offenen Brief, der von zahlreichen Stadttauben-Initiativen und Tierschutzvereinen sowie Einzelpersonen unterstützt wird, hier (siehe PDF):

 

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Offener Brief an den Gemeinderat Stuttgart vom 16.10.2025
Autoren: Manuela Wild und Dr. Norbert Alzmann
Offener_Brief_Gemeinderat-Sttgt_gegen_di[...]
PDF-Dokument [115.4 KB]

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Wir haben es geschafft! 

 

Unsere Behindertenvoliere in der Nähe vom Kreistierheim Böblingen steht!

 

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Wir - und unsere behinderten Täubchen - sind überglücklich, mit dem Kreistierheim Böblingen und dem Landkreis Böblingen einen zuverlässigen Partner für einen neuen Standort unserer Behindertenvoliere gefunden zu haben. 

 

Wir sagen "Herzlich Dankeschön"

- den Entscheidungsträgern des Landkreises und Kreistierheims für die offene und freundliche Zusammenarbeit- dem Volierenbauer "Weidezaunprofi e.K." für die Baubetreuung- allen fleißigen Händen, die unermüdlich an einer neuen Heimat

für unsere Täubchen gearbeitet haben- allen Spendern, die uns treu zur Seite stehen und ohne die "nix gehen würde".

 

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