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Straßentauben - unsere heimatlosen Haustiere

Entflogene Haustauben bevölkern schon seit vielen Jahrzehnten die Städte.

 

 

Der vom Menschen angezüchtete Brutzwang sorgt für eine widernatürlich hohe Vermehrung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die traurige Lebensperspektive aller Straßentauben bedeutet: Hunger, Vertreibung, Misshandlung, frühzeitiger Tod.

 

 

 

Als ehemalige Haustiere sind sie - genau wie Hunde und Katzen - auf die Versorgung durch den menschen angewiesen.

 

 

Geburtenkontrolle und Bestandsregulierung

 

Wenn eine verirrte oder ausgesetzte Taube rechtlich ähnlich behandelt wird wie ein ausgesetzter Hund und wenn wir uns an bettelnden Tauben, Verschmutzungen sowie an Vergrämungsmaßnahmen wie Spikes oder Fangnetzen im Stadtbild stören, sollten wir dann nicht nach wirksamen Maßnahmen suchen, die

  • dem Status der Tiere gerecht werden,
  • eine tierschutzgerechte Lösung bieten und
  • nachhaltig sowie kosteneffizient umsetzbar sind?

Die Einrichtung weiterer betreuter Taubenschläge nach dem Augsburger Modell erfüllt diese Anforderungen:

  • Der Mensch übernimmt Verantwortung für ein von ihm geschaffenes Problem, denn Stadttauben stammen von domestizierten Haustauben ab und sind auf menschliche Strukturen angewiesen.
  • Durch den Austausch der Gelege gegen Attrappen (Gipseier oder Kunsteier) sowie eine artgerechte Fütterung wird die Vermehrung kontrolliert und der Bestand langfristig und tierschutzgerecht reduziert.
  • Taubenschläge bündeln die Tiere an einem festen Ort, verbessern ihren Gesundheitszustand und verringern Verschmutzungen im Stadtgebiet.
  • Im Vergleich zu dauerhaften Vergrämungsmaßnahmen stellen betreute Taubenschläge langfristig eine wirtschaftliche und nachhaltige Lösung dar.

 

StraßenTAUBE und StadtLEBEN e.V.

setzt sich mit seinen ehrenamtlichen Tierschützerinnen und Tierschützern für die Einrichtung und Betreuung solcher Taubenschläge ein.

 

Unterstützen Sie uns dabei!

 

 

Hier ist gut turteln: Tauben verbringen 80 % des Tages in einem betreuten Schlag. 80 % des Kots verbleiben dort und beschmutzt nicht die Städte. Satte und gesunde Tiere = keine Belästigung im Stadtbereich.

 

 

 

 

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