Hauptbahnhof 

Ein Appell für Menschlichkeit: Warum wir gemeinsam handeln müssen

Liebe Deutsche Bahn, liebe Stadtverwaltung,

wir müssen reden – von Mensch zu Mensch. Es geht um ein Thema, das wir viel zu oft gemeinsam übersehen, obwohl es direkt vor unseren Augen, auf unseren Bahnsteigen und Plätzen stattfindet: Das stille Leid der Stadttauben.

 

Verantwortung ist kein Fremdwort

Es ist wichtig zu verstehen: Stadttauben sind keine Wildtiere. Sie sind die Nachkommen von Haustieren, die wir Menschen einst gezüchtet haben. Ihr Verhalten, ihr Hunger und ihr Überleben liegen in unserer Verantwortung. Momentan begegnen wir diesem Erbe jedoch oft mit Methoden, die das Problem nicht lösen, sondern nur das Elend verstecken:

  • Fütterungsverbote führen zu qualvollem Hunger.

  • Vergrämungen durch Spikes verursachen schmerzhafte Verletzungen.

  • Wegschauen lässt das Problem wachsen, statt es zu heilen.

 

Wege aus der Sackgasse

Wir wissen, dass ihr ein sauberes Stadtbild und reibungslose Abläufe wollt. Genau hier setzen wir an. Echter Tierschutz und ein gepflegtes Stadtbild sind kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Was es braucht, sind mutige, herzliche Lösungen:

  • Betreute Taubenschläge:                                                                                        Wo Tiere Schutz finden und die Population sanft kontrolliert wird.

  • Kontrollierte Fütterung:                                                                                    Damit die Tiere artgerechtes Futter erhalten, statt aus Hunger Abfälle in der Fußgängerzone aufzupicken.

  • Tierärztliche Versorgung:                                                                                  Damit verletzten Tieren schnell geholfen werden kann und auch kranke Tiere die nötige Behandlung erfahren.

 

Eine Einladung zum Dialog

Anstatt Verantwortung hin- und herzuschieben, möchten wir euch die Hand reichen.

Wir laden euch ein: Kommt mit uns ins Gespräch. Wir sind diejenigen, die täglich die Not sehen und bereit sind, an Lösungen mitzuarbeiten.

Echte Veränderung braucht kein Wegsehen, sondern Kooperation und ein Herz für alle Lebewesen unserer Stadt.

 

 

 

 

„Zwischen Gleisen liegt nicht nur Schotter –

manchmal liegt dort auch ein Herz.“

 

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Diese Worte stehen sinnbildlich für das stille Leid, das sich täglich an deutschen Bahnhöfen abspielt. Das begleitende Bild wurde zwar mit KI erstellt, doch die Realität dahinter ist bittere Wahrheit: Überall in Deutschland sterben Tauben auf den Gleisen.

 

Die Ursachen des Leids

Das Sterben hat systemische Gründe, die oft übersehen werden:

  • Fehlender Lebensraum:                                                                                        Es gibt keine sicheren Unterkünfte oder Rückzugsorte für die Tiere.

  • Nahrungsnot:                                                                                                         Als „obdachlose Haustiere“ finden sie in der urbanen Umgebung keine artgerechte Nahrung.

  • Verweigerte Verantwortung:                                                                                Die Deutsche Bahn entzieht sich bisher ihrer Verantwortung für die Tiere auf ihrem Gelände.

Unsere Kritik & Forderung

Anstatt nachhaltige und tierschutzkonforme Lösungen umzusetzen, setzt man aktuell primär auf Verdrängung und Ignoranz. Wir fordern ein konsequentes Umdenken sowie die Implementierung folgender Maßnahmen:

  1. Betreute Taubenhäuser:                                                                                       Zur sicheren Unterbringung und gezielten Versorgung.

  2. Ausgewiesene Futterstellen:                                                                                Um den Hunger und die Suche auf den Gleisen zu beenden.

  3. Kontrollierte Bestandsregulierung:                                                                Durch Eieraustausch nach dem Augsburger Modell.

 

Tierschutz endet nicht an der Bahnsteigkante                                                             Es ist Zeit, dass die Deutsche Bahn handelt – für Mensch und Tier.

 

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Ein Appell an die Deutsche Bahn:

„Gebt den Tauben ein Zuhause – und nicht den Tod im Gleis.“

Tausende Stadttauben leben inmitten unserer Städte – gezähmt durch den Menschen, verlassen durch die Verantwortung. An Bahnhöfen suchen sie Schutz, Wärme, ein wenig Futter. Was sie oft finden: den Tod zwischen Stahl und Beton. Zermalmt von Zügen, vertrieben, ignoriert.

Doch das darf nicht das Ende ihrer Geschichte sein.

Die Deutsche Bahn trägt Verantwortung – nicht nur für Schienen, sondern auch für das Leben, das sich auf ihnen abspielt. Es ist Zeit zu handeln. Es ist Zeit für Taubenschläge an Bahnhöfen. Für ein Konzept, das Mitgefühl zeigt. Für Lösungen, die Leben retten.

Wir fordern:

  • Sichere Rückzugsorte in Form betreuter Taubenschläge.

  • Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen.

  • Schluss mit dem Wegsehen.

Denn wer Infrastruktur baut, baut auch Zukunft. Und die Zukunft beginnt mit einem einfachen Satz: Kein Leben ist zu klein, um geschützt zu werden.

 

 

(Keine) Tauben in Weimar Bahnhof: Beste Taubenschlag-Betreuung

Dr Mark Benecke 

Das vermutlich beste Tauben-Schutz, -Liebe und Bürger:innen-Modell der Erde

gibt es in Weimar Bahnhof ??‍

Fütterungsgenehmigung an drei Plätzen in Weimar am Bahnhof!
 / stadttaubenhilfeweimar  

 

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