Behördliches aushungern von obdachlosen Haustieren!

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Das Leid der Stadttauben: Ein Appell für Menschlichkeit und Vernunft

 

Im Taubenschutz sind wir täglich mit großem Leid konfrontiert – ein Leid, das oft völlig sinnlos ist, da es sich so einfach vermeiden ließe.

Wir kämpfen oft einen aussichtslosen Kampf:                                                         Viele Tiere sind bereits zu geschwächt oder abgemagert, wenn sie gefunden werden.

Oft kommen wir zu spät; der Kampf ist bereits verloren, noch bevor wir vor Ort sein können.

Die Hintergründe der Misere:                                                                                      Man muss sich klarmachen,dass die Tauben in unseren Städten obdachlose Haustiere sind und dennoch werden sie von den Behörden oft dem Hungertod überlassen. Sie finden in den Innenstädten keine artgerechte Nahrung, während das Füttern sogar unter Strafe gestellt wird.

Man entzieht ihnen jede Lebensgrundlage und setzt auf reine Vergrämung.

Die Folge ist, dass diese Tiere unter schlimmsten Bedingungen – inmitten von Lärm und auf engstem Raum – um ihr Überleben kämpfen müssen.

Vorurteile vs. Realität:                                                                                                    Oft begegnet man diesen Tieren mit Hass, Verfolgung oder Gewalt. Dabei sind Tauben intelligente und saubere Lebewesen. Sie wurden vom Menschen für seine Zwecke gezüchtet und erst dadurch in diese missliche, abhängige Lage gebracht.

Jedes Leben hat ein Recht auf Unversehrtheit.

Die Tiere können nichts für ihre Situation; sie sind Opfer menschlichen Handelns.

Die Lösung:                                                                                                                    Das Augsburger Modell Dabei liegt eine Lösung auf der Hand, die sowohl für die Menschen als auch für die Tiere nur Vorteile bringt:

  • Flächendeckende Taubenschläge:                                                                          Hier werden die Tiere artgerecht versorgt und die Population wird durch den Austausch der Eier gegen Gipsattrappen nachhaltig kontrolliert.

  • Kontrollierte Futterstellen:                                                                                   Dort, wo noch keine Schläge vorhanden sind, sichern Futterstellen das Überleben und binden die Tiere an feste Orte.

Ein aktuelles Beispiel (Stuttgart Hauptbahnhof)                                                           Wie dringend dieser Handlungsbedarf ist, zeigte sich erst heute Abend wieder am Stuttgarter Hauptbahnhof. In den Gleisbetten fanden wir mehrere tote Tiere. Geschwächte Tauben finden dort keinen Rückzugsort außer an den gefährlichen Gleisenden, wo sie oft qualvoll verenden.

Trotz unserer Bemühungen konnten wir heute nicht mehr helfen. Unter den Toten waren auch ein Jungtier und ein kleines Küken – bis auf die Knochen ausgehungert und ohne jede Chance in dieser grausamen Umgebung.

 

Wir müssen aufhören wegzusehen. Eine Stadt zeigt ihren Charakter darin, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht.

 

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Die Grausamkeit des Hungers: Warum Fütterungsverbote Tierquälerei sind

 

Ein Fütterungsverbot für Stadttauben

ist kein harmloses Instrument zur Stadtgestaltung, sondern die staatlich angeordnete Exekution durch Aushungern.

Wer Stadttauben das Futter entzieht, nimmt bewusst in Kauf, dass Tiere über Wochen hinweg qualvoll verenden

 

1. Der qualvolle Weg zum Hungertod

 

Stadttauben finden in unseren zubetonierten Städten keine natürliche Nahrung. Sie sind Körnerfresser, keine Abfallverwerter.

  • Biologisches Versagen:                                                                                   Durch den von Prof. Dr. Jürgen Nicolai nachgewiesenen Brutzwang hören die Tiere nicht auf, Eier zu legen, nur weil sie hungern.

  • Die Konsequenz ist grausam:                                                                              Die Elterntiere zehren ihre letzten Reserven auf, um die Jungen zu füttern, bis beide – Eltern und Küken – im Nest verhungern.

  • Hungerkot als Warnsignal:                                                                                  Der oft beklagte flüssige Kot ist kein Zeichen von Krankheit, sondern das Symptom eines leeren Darms. Das Tier scheidet nur noch Galle und Wasser aus.               Ein Fütterungsverbot bekämpft diesen Zustand nicht, es erzwingt ihn.

 

2. Rechtliche Konsequenz: Verstoß gegen das Grundgesetz

 

Juristen wie Dr. Eisenhart von Loeper stellen klar: Da die Stadttaube ein verwildertes Haustier ist, hat der Mensch eine Garantenstellung.

  • Tierquälerei durch Unterlassung:                                                                       Das bewusste Vorenthalten von Nahrung bei einem Tier, das sich nicht selbst versorgen kann, erfüllt den Tatbestand der Tierquälerei (§ 17 TierSchG).

  • Behördenwillkür:                                                                                                   Ein Fütterungsverbot ohne Bereitstellung von Alternativen ist rechtlich unhaltbar, da es gegen das Staatsziel Tierschutz (Art. 20a GG) verstößt. Hunger darf niemals ein Steuerungselement der Verwaltung sein. 

 

3. Die Lösung: Betreute Futterstellen als rettender Anker

 

Betreute Futterstellen sind nicht nur "nett", sie sind überlebenswichtig und die logische Vorstufe zum Taubenschlag:

  • Sofortige Stabilisierung:                                                                                      Nur durch Modul 1 (betreute Fütterung) wird die tierschutzwidrige Situation durch das Verhungernlassen gestoppt und die Tiere erhalten ihre Würde und Gesundheit zurück.

  • Strategische Lenkung:                                                                                         Die Futterstelle ist der Ort, an dem die Tiere Vertrauen fassen. Sie dient als "Ankerpunkt", um die Population später ohne Stress in die neu zu errichtenden Taubenlofts (Modul 2) umzusiedeln.

  • Infrastruktur der Vernunft:                                                                                  Erst wenn die Tiere an einem festen Punkt versorgt werden, hat der Mensch wieder die Kontrolle über den Bestand. Ohne Futterstelle gibt es keinen Zugriff auf die Tiere – und damit keine Chance auf einen funktionierenden Eieraustausch.

Fazit:

Wer Tauben hungern lässt, löst kein Problem, er schafft Elend.

Das Augsburger Modell ist die einzige Methode, die den Tieren das Überleben sichert und gleichzeitig durch den späteren Schlagbau die Population nachhaltig und human reguliert.

 

 

Tierschutzrechtskonforme Taubenhäuser,kommunale
Taubenfütterungsverbote und Nothilfe für Tiere

 

 

Rechtsanwalt Dr. Eisenhart v. Loeper, Nagold
Tierschutzrechtskonforme Taubenhäuser,kommunale
Taubenfütterungsverbote und Nothilfe für Tiere
 

 

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Effiktives Tierschutzrecht Rechtsanwalt Dr. Eisenhart v. Loeper 16.07.20
Effektives-Tieschtzrecht-Teil-1-16.7.20.[...]
PDF-Dokument [130.7 KB]

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Rechtslage
rechtgutachtebn eisenhart loeper.pdf
PDF-Dokument [9.5 MB]

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An die Veterinärämter und Ordnungsämter
Zur Notfütterung und Nottränkung von Stadttauben - rechtliche Verpflichtungen,
tiermedizinische Konsequenzen und rechtsethische Erfordernisse
Dr_vLoeper_Notfuetterung_und_Nottraenkun[...]
PDF-Dokument [412.5 KB]

 

Rechtsanwalt Dr.Eisenhart v. Loeper

äußert sich zur Rechtslage wie folgt s.PDF

und Homepage

https://eisenhart-von-loeper.de/aktuelles/

 

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Klageverfahren

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Klageverfahren von Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz ganzer Artikel unter: 

https://www.erna-graff-stiftung.de/taubenfuetterungsverbote-sin

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Ein Fütterungsverbot OHNE betreute Taubenschläge bedeutet Populationsregulierung durch HUNGERTOD

 

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Text von Partei Mensch Umwelt Tierschutz

 

Fütterungsverbot mit artgerechtem Körnerfutter OHNE betreute Taubenschläge nach Augsburger Modell bedeutet:
- Populationsregulierung von verwilderten Haustieren durch Hungertod
- erhebliche Fehl- und Mangelernährung von Jungtieren, die vielfach schon im Nest einen grausamen Tod erleiden
- Schwächung des Imunsystems
der Tauben durch verunreinigtes Wasser und Aufnahme von Abfällen (Essensresten wie Pommes, Brot, Brezen, etc.)
- fatale Verschnürungen, weil die Tiere in allen Ecken nach Nahrung suchen müssen und sich dabei Fäden, Haaren, Draht, Plastik u.a. um die Füße wickeln. Das führt zu Entzündungen und letztlich dazu, dass Zehen regelrecht abfaulen und die Tiere nur unter großen Schmerzen und humpelnd auf Nahrungssuche gehen können.
- die Tiere halten sich bevorzugt in den sog. "Fressmeilen" z.B. in Einkaufsstrassen/-passagen, sowie am und im Bahnhof auf, um Essensreste/Krümel zu ergattern ... dort hinterlassen sie auch ihren Kot, statt in einem Taubenschlag.

- gutgemeinte, aber falsche Fütterung mit Brot/Brötchen/Brezen/Haferflocken/Reis u.a., die meist vom Ordnungsamt - wg. "Geringfügigkeit - nicht geahndet wird
- heimliches Ausbringen von artgerechtem Körnerfutter, oftmals bei "Nacht und Nebel" und in großen Mengen
- Denunziantentum, d.h. "Taubenliebhaber/innen" werden von "aufmerksamen" Bürgern beim Ordnungsamt angezeigt, um dem geltenden Gesetzt Geltung zu verschaffen ... oder einfach nur, um über andere "Macht" auch mal auszuüben. Dabei sind tätliche Übergriffe nicht selten, verbale an der Tagesordnung.
- Menschen, die Mitleid mit den Tieren haben, ihre Not sehen und Ihnen helfen wollen, werden mit saftigen Ordnungsstrafen (bis zu 4-stelligen Beträgen) belegt ... dabei handelt es sich meist auch noch um Menschen, die selbst jeden Euro umdrehen müssen, selbst schon finanzielle Not leiden und damit den Ordnungsbehörden "hilflos" ausgeliefert sind.

Das sind nur die wesentlichen Folgen!

Eine Verminderung der Brutaktivitäten ist damit NICHT verbunden. Im Gegenteil, aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate erhöht sich der Druck zur Arterhaltung.

Auch fehlt jeglicher Nachweis, dass das jahrelange Fütterungsverbot in irgendeiner Form erfolgreich war.

Die Probleme sind eher in jeder Hinsicht größer geworden, vom unermesslichen Leid der Tauben ganz zu schweigen! Im gleichem Atemzug sind auch die

Vergrämungsmaßnahmen zu nennen, die alle keine Probleme lösen, sondern nur auf den "Nachbarn" verlagern.

Selbst finanziell ergibt das Ganze keinen Sinn. eine "Milchmädchenrechnung", denn gemessen an der Summe aller Aufwändungen können betreute Taubenschläge nur günstiger sein und bieten obendrein eine reale, tierleidfreie Chance, durch Gelegeaustausch die Population in Grenzen zu halten.

Der aktuelle Zustand rechnet sich allein für die Taubenabwehr/-vergrämungsfirmen und für Gebäude-/Strassenreiniger mitunter auch für Falkner, die von den Verantwortlichen in den Städten gerne als "Experten" hinzugezogen werden, ähnlich sieht es bei den unsinnigen Umsiedlungsprojekten aus!
 

Unsere Forderung:
Tut endlich etwas FÜR die Tauben (und damit auch für die Menschen) und richtet betreute Taubenschläge mit Fütterung ein!

 

Es passiert jeden Tag, besonders jetzt in der Winterzeit.

Es trifft besonders Nestlinge, junge und auch bereits erwachsene Tauben.

Es gibt kein artgerechtes und ausreichendes Nahrungsangebot in der Stadt.

Die Tiere leiden bittere Not und verlieren vor Hunger oft jede Scheu ... was ihnen oftmals noch zusätzlich zum Verhängnis wird.

DANKE an alle, die nicht wegschauen, die sich so unglaublich engagiert und unermütlich für die "Streuner" Deutschlands einsetzen, allen Widrigkeiten, allen Anfeindungen zum Trotz.
 
Wir tun alles , damit den Tauben endlich Gerechtigkeit widerfährt ... durch die einzig tierleidfreie und nachhaltig wirkende Lösung ... BETREUTE TAUBENHÄUSER nach Augsburger Modell.

 

 

Weitere Infos der Tierschutzpartei Thema Tauben:

 https://www.tierschutzpartei.de/stadttauben-helfen/

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Einrichtung von kontrollierten Fütterungsplätzen für Stadttauben

Bundesarbeitsgruppe (BAG) Stadttauben

AG bei „Menschen für Tierrechte –
Bundesverband der Tierversuchsgegner“ e.V.
 
 

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Gesteuerte Fütterung - besser als jedes Verbot
Rudolf Reichert Betreute Fütterungsplät[...]
PDF-Dokument [205.0 KB]

Fütterungsverbot

Rudolf Reichert, verstorben 2020

Kann das Stadttaubenproblem mit Hilfe von Fütterungsverboten
wirksam und tierschutzgerecht gelöst werden?

https://stadttauben.ch/wp-content/uploads/2020/05/Rudolf-Reichert-Fuetterungsverbot-Kann-das-Stadttaubenproblem-mit-Hilfe-von-Fuetterungsverboten.pdf

 

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Rudolf Reichert
Fütterungsverbot
Rudolf-Reichert-Fuetterungsverbot-Kann-d[...]
PDF-Dokument [19.0 KB]

Füttern im Schlag

 

Rudolf Reichert, verstorben 2020

Füttern im Schlag

https://stadttauben.ch/wp-content/uploads/2020/05/Rudolf-Reichert-Fuettern-im-Schlag.pdf

 

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Rudolf Reichert
Füttern im Schlag
Rudolf-Reichert-Fuettern-im-Schlag.pdf
PDF-Dokument [246.0 KB]

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