Das unermessliche leid der stadttauben

Das unermessliche Leid der Stadttauben: Eine stille Tragödie in unseren Städten

Während wir unseren Alltag leben, spielt sich in unseren Städten eine stille Tragödie ab, die viele nicht sehen oder bewusst verdrängen: das unermessliche Leid der Stadttauben. Diese Tiere, die wir oft als selbstverständlichen Teil des Stadtbildes wahrnehmen, kämpfen täglich einen verzweifelten Überlebenskampf, der von Qual und Entbehrung geprägt ist.

 

Ihr Dasein ist ein Kreislauf aus Not und Schmerz:

  • Der ewige Hunger:                                                                                               Das gravierendste Leid ist der ständige Hunger. Ausgezehrt und unterernährt suchen sie verzweifelt nach essbaren Resten. Oft finden sie nur Müll, der sie zusätzlich krank macht und zu jenen traurigen Bildern von kranken, apatischen Tauben führt, die wir kennen. Hungerkot,Durchfall,keine Abwehr gegen Krankheitserreger,Mangel-und Unterernährung.

  • Verstümmelung und Verletzungen:                                                                    Ihre empfindlichen Beine sind oft durch achtlos weggeworfene Schnüre, Haare oder Fäden so fest verschnürt, dass sie sich tief ins Fleisch schneiden. Das Ergebnis sind blutige Wunden, entzündete Gliedmaßen und am Ende der Verlust von Zehen oder sogar ganzen Füßen. Flügel- und Beinbrüche durch Unfälle oder Stürze gehören ebenfalls zu ihrem Alltag und bedeuten oft ein langsames, qualvolles Ende.

  • Gefahr durch den Menschen:                                                                            Aber das Leid kommt nicht nur von Umwelteinflüssen. Immer wieder werden Tauben Opfer von Grausamkeit und Gedankenlosigkeit: Hunde, die nach ihnen schnappen; Menschen, die sie treten; Kinder, die sie jagen, bis sie vor Erschöpfung zusammenbrechen. Hinzu kommen die unzähligen Verkehrsunfälle, bei denen sie von Autos angefahren oder überfahren werden – eine alltägliche, brutale Realität.

  • Verdrängung aus jedem Lebensraum:                                                               Ein oft übersehenes Grauen ist der Mangel an sicheren Schlaf-, Sitz- und Nistplätzen. An jedem noch so kleinen Vorsprung werden Netze und Spieße montiert – oft unfachmännisch und ohne Rücksicht auf Verluste.                         Das Ergebnis: Erhängte Tiere in zerrissenen Netzen, aufgespießte Tauben und qualvoll verstümmelte Jungtiere, die in diesen Fallen ihr Leben lassen oder für immer gezeichnet bleiben.

 

Dieses Ausmaß an Schmerz und Elend ist unerträglich und darf uns nicht gleichgültig lassen. Die Stadttauben sind keine Wildtiere, die in der Natur perfekt zurechtkommen. Sie sind die Nachfahren unserer einstigen Haustiere, die wir in unsere Städte gebracht haben. Ihre Not ist unsere Verantwortung.

 

Es ist an der Zeit, dieses unermessliche Leid zu sehen, anzuerkennen und endlich wirksame, tiergerechte Lösungen zu fordern und zu unterstützen. Denn eine mitfühlende Gesellschaft schließt auch die Schwächsten in ihren Reihen ein.

 

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Annika franks video botschaft "Stadttauben"

 

Keine Schlaf-, Sitz- und Nistplätze.

An jedem noch so kleinen Sitzplatz werden Netze und Spieße unfachmännisch angebracht.

Das Ergebnis:                                                                                       Erhängte,aufgespiesste Tauben und verstümmelte Jungtiere

 

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Verschnürte und verletzte Tauben an jeder Ecke

Dutzende von verschnürten und verletzten Tauben entdeckt der aufmerksame Stadtgänger an jeder Ecke. Diese können der täglichen Suche nach Futter nur unter größten Schmerzen nachkommen.

Die Verschnürungen stammen von menschlichem Unrat (Haare, Kleidungsfäden etc.), durch den die Tauben auf der Futtersuche laufen. Dieser Unrat wickelt sich dabei um die Füße und zieht sich mit der Zeit immer fester zusammen.

Das Ergebnis:                                                                                                            Zehen und das Bein werden weniger durchblutet - es bilden sich Eitergeschwüre. schließlich faulen Zehen und Beine den Tieren bei lebendigem Leibe ab.

 

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Ständiges Leben auf der Flucht

Stadttauben werden bei der ohnehin schon mühsamen Futtersuche ständig von Menschen und Hunden gejagt.

Die hungrigen und geschwächten Tiere sind leichte Beute.

Das Ergebnis:                                                                                                    Gebrochene Beine und Flügel,

Tiere mit Hämatomen übersät,Tod

 

 

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